Pfefferminztee: Ein wunderbares Geschenk der Natur

Pfefferminztee gehört definitiv zu den Klassikern unter den Teesorten.  Das würzige Aroma erfrischt den Geist und beruhigt den Magen nach einer schweren Mahlzeit. Diese wunderbare Pflanze wird schon seit Jahrhunderten als altbewährtes Hausmittel bei verschiedensten Beschwerden eingesetzt. So kann die Pfefferminze sowohl bei Erkältungen Linderung verschaffen als auch bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. 

Wieso ist Pfefferminztee so gesund?

Frische Pfefferminze wird nicht nur gerne als Kräutertee getrunken, sondern findet sich auch als ätherisches Öl in der Zahnpasta, in Kaugummis und hat auch in der Küche viel zu bieten. Alten Schriften zufolge wurde Minze schon in der Antike von den Griechen, Römern und Ägyptern als Heilpflanze bei verschiedensten Beschwerden verwendet. Auch Hildegard von Bingen kannte die Wirkung der Pflanze; sie ist ein wichtiger Bestandteil der Klosterapotheke, wo sie bei Beschwerden der Atemwege und der Verdauung verschrieben wird. 

Doch die Pfefferminzpflanze, die du kennst –  Mentha x piperita – gibt es noch gar nicht so lange. Sie wurde erst im späten 17. Jahrhundert in England “entdeckt”. Pfefferminze ist eigentlich ein glücklicher Zufall und entstand aus einer Kreuzung zwischen der Grünen Minze (Mentha spicata) und Wasserminze (Mentha aquatica). Der Name leitet sich aus ihrem scharfen Aroma ab, das an Pfeffer erinnert. Nach der zufälligen Entdeckung wurde die Sorte fortan weiterkultiviert und verbreitete sich dann auf der ganzen Welt. Pfefferminze ist super einfach anzubauen, sie wächst sozusagen überall und sobald sie einmal gepflanzt wurde, verteilt sie sich wild im ganzen Garten.

Die Pfefferminze in der traditionellen Kräuterkunde

Pfefferminztee ist nicht nur ein erfrischendes Getränk an heißen Tagen, sondern kann auch eine heilsame Wirkung auf Körper und Geist haben. Heutzutage wird die Pfefferminze in der Kräuterkunde hauptsächlich zur Beruhigung des Magens eingesetzt. Deswegen ist der Tee vor allem nach dem Essen ein beliebtes Getränk, weil er die Verdauung unterstützt. 

Seine lindernde Wirkung hat er dem ätherischen Öl Menthol zu verdanken – einer der Hauptbestandteile der Pflanze. Das Menthol ist außerdem für das wunderbare Aroma der Pfefferminze verantwortlich. Wenn du einmal ein Pfefferminzblatt zwischen deinen Fingern verrieben hast, dann kennst du sicherlich den charakteristischen Geruch. Das ätherische Öl beruhigt den Verdauungstrakt und lindert somit Blähungen. 

Die Haupteigenschaften von Pfefferminze sind:

– verdauungsfördernd

– kühlend

– krampflösend

– antimikrobiell

– beruhigend

– schmerzlindernd

– antiviral

Hilft Pfefferminztee beim Abnehmen?

Neben den ätherischen Ölen enthält Pfefferminztee auch noch Flavonoide, Gerbstoffe sowie Bitterstoffe. Durch diese Inhaltsstoffe kann er durchaus eine unterstützende Wirkung beim Abnehmen haben, weil dadurch der Heißhunger gezügelt wird. Der intensive Geschmack hilft zusätzlich noch Fressattacken auf Süßes zu vermindern – natürlich sollte man den Tee bei einer Diät nicht mit Zucker trinken. Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Pfefferminztee Leber und Galle zum Arbeiten bringt, was zusätzlich den Fettstoffwechsel im Körper anregt. Frischer Pfefferminztee eignet sich also gut als Teesorte zur Unterstützung beim Abnehmen.

Kann ich Pfefferminztee während der Schwangerschaft trinken?

Pfefferminztee eignet sich in Maßen gut zum Trinken während der Schwangerschaft – er hilft Übelkeit zu lindern. Bis zu zwei Tassen Pfefferminztee am Tag sind normalerweise kein Problem. Es ist aber trotzdem Vorsicht geboten, denn grundsätzlich kann Pfefferminze krampflösend wirken und Wehen fördern. Es ist immer sinnvoll, sich von einem Arzt oder einer Hebamme beraten zu lassen.

Pfefferminztee als Hausmittel bei einer Erkältung

Pfefferminztee wird traditionell bei Erkältungen, Grippe und Husten getrunken, denn es ist ein kühlendes und schweißtreibendes Mittel. Eine Tasse Pfefferminztee ist auch Balsam für den Hals; den mentholhaltigen Blättern werden schleimlösende und keimtötende Eigenschaften zugeschrieben. Er eignet sich also gut als Hausmittel bei Entzündungen der Schleimhäute im Bereich der Atemwege. Frischer Pfefferminztee ist durch seine schmerzlindernde, beruhigende und entzündungshemmende Wirkung ein exzellentes Heilmittel bei Erkältungskrankheiten.

Pfefferminztee bei Magenbeschwerden & Übelkeit

Die beliebte Pfefferminze gilt als das Heilkraut schlechthin für den Magen-Darm-Bereich; im Volksmund ist sie daher auch als Bauchwehkraut bekannt. In der traditionellen Heilpflanzenkunde werden Pfefferminzblätter seit jeher bei Übelkeit und Brechreiz eingesetzt. Minze hat eine milde, beruhigende Wirkung auf die Nerven und die Verdauung, was zur Entspannung des Körpers beiträgt und den Geist und die Sinne klärt. Dies ist einer der ausschlaggebenden Gründe für ihre große Beliebtheit. Die Inhaltsstoffe lindern krampfartige Magen-Darm-Beschwerden und Übelkeit, indem sie die Produktion von Verdauungssäften anregen. Frischer Pfefferminztee ist also sehr wohltuend bei Verdauungsproblemen wie Blähungen oder Völlegefühl. Dazu wirkt Pfefferminztee mit seinen antibakteriellen Eigenschaften Entzündungen entgegen und hemmt eine Keimvermehrung. Auch für diese Effekte ist vorwiegend das ätherische Öl mit seiner Hauptkomponente Menthol verantwortlich.

Erfrischender Bio-Pfefferminztee von Tea Deli

Beim Pfefferminztee kaufen solltest du immer auf die richtige Qualität achten. Denn nicht alle Tees sind gleichwertig und bei der Verwendung von Pfefferminze als Heilpflanze spielt die Herkunft eine zentrale Rolle. Niemand möchte schädliche Chemikalien in seiner Tasse Tee, die nicht nur der Umwelt, sondern auch deiner Gesundheit schaden. Bei unserem Pfefferminze-Bio-Tee nutzen wir deswegen nur Pfefferminzblätter aus hochwertiger Bio-Qualität. Freu dich auf eine Tasse unseres belebenden Pfefferminztees nach dem Essen, um deinen Geist zu erfrischen und deiner Verdauung etwas Gutes zu tun!

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