Afternoon Tea

Nachmittagstee und das Verzehren von kleinen Snacks. Dieses Ritual haben die meisten Menschen vor Augen, wenn sie fälschlicherweise von High Tea sprechen, der nicht mit dem Afternoon Tea gleichzusetzen ist. Der Afternoon Tea war ursprünglich ein privat stattfindendes, gesellschaftliches Ereignis für Damen der gehobeneren Gesellschaftsschichten. Als Königin Victoria das Ritual des Afternoon Tea übernahm, wurde dieser schnell so populär, dass sich die kleinen Afternoon Tea Zusammenkünfte zu formellen Teeempfängen am Nachmittag entwickelten, auf denen mehrere hundert Gäste empfangen werden konnten. Neben dem sozialen Aspekt lag der Sinn des Afternoon Tea vor allem darin, mit einer kleinen Mahlzeit am Nachmittag den Hunger bis zum Abendessen zu überbrücken, das in gehobenen Kreisen für gewöhnlich erst um 20 Uhr stattfand. Beim Afternoon Tea isst man traditionell Sandwiches im Fingerfood-Format, Scones mit Clotted Cream und Marmelade, Gebäck und Kuchen.

In Großbritannien ist der Afternoon Tea auch heute noch beliebt, wenn auch nur zu besonderen Ereignissen wie einem Geburtstag, einer Hochzeit oder einer Babyparty in einer kleinen Gruppe von Freunden.

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